Suche nach dem Speicherstick
Verzweifelte Suche nach einem Speicherstick
22.07.2009 Dirk Malmann. Verzweifelte Suche nach einem Speicherstick. Englische Regierung verliert Daten von Häftlingen. Kaum zu glauben, aber offenbar war. Die britische Regierung hat die Daten sämtlicher Häftlinge in England und Wales verloren. Konkret geht es um die Heimatadressen, die Straftaten, die noch zu verbüßende Strafe.
Wie reagieren die Behörden?
Das Innenministerium hat diese Daten an ein "Beratungsunternehmen" weiter gereicht. Offenbar sind dabei keine Sicherungskopieen angelegt worden. Unfassbar.
Auch die englische Polizei sucht jetzt nach diesem "kostbaren" Speicherstick, auf dem immerhin über 80000 "Kriminellen Daten" gespeichert sind - darunter auch die Daten von über 4000 besonders gefährlichen Kriminellen. Bisher fehlt jede Spur der Daten.
Nimmt es das Innenministerium nicht so genau?
Offenbar nimmt man es im englischen Innenministerium nicht so genau mit der Datensicherung. Es soll dort schon div. Datenpannen gegeben haben. Übergeben wurden die Daten per Stick und offenbar auch per verschlüsselte email an eine Firma, die in England monatlich rund 2 Millionen Euro für die Erstellung eines elektronischen Personalausweises erhält. Nimmt es diese Firma auch nicht so genau mit den Daten?
Wenn die Daten nicht wieder auftauchen, könnte dies durchaus unangenehme Folgen für die englische Regierung haben, denn es ist nun nicht mehr auszuschliessen, dass Häftlinge Klage einreichen - das könnte dem Steuerzahler Millionen kosten.







