Geld verdienen mit Klickwerbung

Geldverdienen mit Klickwerbung

03.04.2007 JB -. Mal von privaten Internetseiten (Hobbyseiten) die nur aus Spaß an der Freude ins Netz gestellt wurden, meist eh eine unprofessionelle Technik haben, und selten gepflegt werden, somit auch nicht wirklich ernsthaft Besucher vorweisen können, haben Internetseiten (zumindest geschäftliche) ganz klar das Ziel, eine Sache, also einen oder mehrere Artikel oder Dienstleistungen des Inhabers anzubieten und zu verkaufen. Freilich sind dazu Besucher nötig, denn wenn die Seite nicht gesehen wird, nützen die schönsten Waren und Dienstleistungen nichts.

Lesen Sie auch diesen Beitrag über den Betrug von einigen Besuchertauschringen.

Wenn man nun eine oder mehrere Internetseiten hat, die einzeln oder zumindest zusammen eine "gewisse" Menge Besucher täglich haben, dann kann man z.B. Klickwerbung einblenden. Bei diesem Verfahren stellen Sie also Ihre Internetseite als Werbplattform zu Verfügung. Die Art und Weise der Werbeeinblendung spielt dabei eine große Rolle für den Verdienst.

Was ist Klickwerbung?

Es handelt sich dabei um Werbeanzeigen, die sinnvollerweise möglichst genau auf den jeweiligen Textabschnitt der Internetseite, in der sie eingeblendet werden, abgestimmt sind. Umso besser diese meist kleinen Textanzeigen auf den Inhalt UND auf das Design der Seite abgestimmt sind, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, das ein Besucher der Internetseite auf eben genau diese Werbeanzeige klickt. Der Nachteil besteht nun zwar zunächst darin, das der Besucher "weg" ist, der Vorteil liegt aber darin, das jeder Klick auch bezahlt wird. Und sollte wirklich jemand versehendlich geklickt haben, so wird er eh wieder zur ursprünglichen Seite zurück kehren.

Welche Einnahme ist realistisch?

Lohnt sich sowas, und wieviel bekommt man pro Klick?
Lohnen kann sich sowas freilich nur, wenn entsprechend viele Besucher und damit entsprechend noch mehr Einblendungen (Pageviews) täglich vorhanden sind.

Dazu mal folgende Annahme;
Ein Internetseite, auf der Werbung eingebunden ist, hat angenommen ca. 100 Besucher täglich. Das ist sicherlich nicht viel, aber damit lässt sich schon ein kleines Taschengeld verdienen. Man kann nun weiter pauschal davon ausgehen (das ist ein durchschnittlicher Wert, der auch stark varieren kann) das ein Besucher ca. min. 3 Seiten einer Internetseite ansieht. Bei 100 Besucher täglich sind das also schon mal rund 300 Werbeeinblendungen täglich. Aber bis jetzt ist kein Geld verdient worden, denn erst wenn ein Besucher auf eine Werbeanzeige klickt, erfolgt eine Vergütung.

Welche Vergütung erhält man für Klickwerbung?
Es gibt keinen festen Betrag den man für einen Klick erhält. Es gibt sogar Unternehmen, welche die Klickvergütung nicht mal offen legen, was übrigens generell nicht weiter schlimm ist - so lange die Vergütung, also die Einnahme im normalen Bereich ist. Im Schnitt kann man sagen, dass ca. 6 bis 12 Cent pro Klick vergütet wird. Es gibt aber auch Klicks, die mit erheblich mehr vergütet werden, z.B. mit bis zu rund 50 Cent pro Klick. Ausgezahlt wird üblicherweise monatlich.

Wie kann man die Einnahmen steigern?

Wie kann ich den Verdienst (erheblich) steigern?
Interessant wird die "Sache", wenn man es schafft, ganz erheblich mehr Besucher, damit mehr Pageviews (Einblendungen) und damit zwangsläufig auch mehr Klicks zu generieren. Oft ist es mit einer einzelnen Seite nicht so ohne weiteres möglich. Das Ziel muss in jedem Fall sein, die Internetseite interessant zu gestalten. Dazu gibt es div. Vorschläge (interessanter Inhalt, macht Spaß zu lesen, evlt. Sonderfunktionen (Web 2.0 Funktionen) integrieren, wie z.B. Gästebuch, Forum, Blog, usw.....). All diese Dinge führen üblicherweise zu immer mehr Besucher. Weiterhin sollte man sich um Backlinks kümmern, d.h. die eigene Seite sollte bei anderen Seiten als Link gelistet sein. Da gibt es auch professionelle Dienste, die diesen Eintragsservice - teilweise für gar nicht so viel Geld (meist lohnt sich die Investition schon nach wenigen Monaten) - anbieten. Alternativ sollte man sich eben weitere Internetseiten mit anderen interessanten Inhalten, zu eben anderen Themen einrichten. Auch die Art des Themas ist entscheident. Nicht jedes Thema ist für die "Allgemeinheit" interessant......

...wenn man es also irgendwie schafft, aus 300 Einblendungen täglich, rund 3000 Einblendungen täglich zu machen, und nun die Werbeanzeigen auch noch clever einbindet, kann man durchaus mit einer Jahreseinnahme von rund 2500,- bis über 3000,- Euro rechnen. Und 3000 Einblendungen täglich ist nicht soooo viel. Natürlich, ich gebe zu, die muss man erstmal erreichen.....

Ausserdem gibt es noch andere Werbeformen, die nicht per Klick, sondern per Kauf bezahlt werden. Klickt ein Besucher auf so eine Anzeige, erhält der Seitenbetreiber zunächst keine Vergütung. Kauft der Besucher nun aber innerhalb einer festgelegten Zeit (z.B. innerhalb 30 Tagen) aufgrund dieses Klicks (der protokolliert wird) etwas bei dem Betreiber der Werbeanzeige ein, so erhält der Seitenbetreiber nachträglich eine Provision, die natürlich nicht bei nur rund 10 Cent für diesen einen Klick liegt, sondern bei einzelnen Fällen in die hunderte von Euro gehen kann (z.B. beim Abschluss von speziellem Webhosting). Im Schnitt kann man jedoch realistisch (durchschnittlich) mit einer Vergütung von 5 bis 10 Euro für so einen Klick rechnen. Kommen dann 2 oder 3, oder noch mehr solcher Kaufverträge (Einkäufe) zustande, kann sich diese Art der Werbeform lohnen. Bei 30,- Euro täglich kommt man so schnell auf rund 900,- Euro monatlich, und rund 10000,- Euro jährlich. Eine wahrlich fette Einnahme, von der man schon ganz gut leben kann.

Welche Klickrate kann man erreichen?

Die Klickrate beschreibt das Verhältniss von eingeblendeter Werbung zu Klicks. Bei angenommen 300 Einblendungen täglich und einer durchschnittlichen Klickrate (auch dieser Wert kann durchaus erheblich abweichen) von realistisch 2 % ergibt sich eine Anzahl Klicks von 6 - richtig, bei obigem Beispiel ganze 6 Klicks, die vergütet werden, pro Tag, macht rund 60 Cent pro Tag, und rund 18 Euro pro Monat, und rund 200 Euro pro Jahr. Nicht die Welt, aber immerhin. Diese Summe ist auf jeden Fall ganz erheblich mehr, als das Webhosting der Seite kostet. Somit ist die Rechnung mehr als aufgegangen. Was will man mehr? Richtig, noch mehr Geld verdienen :-) In der Praxis kann man jedoch mit etwas Optimierung auch etwas mehr erwarten. Pro 1000 Einblendungen kann man mit ca. 3,- Euro Einnahme rechnen. Bei dem obigen Beispiel mit 300 Einblendungen kommen wir dann also auf rund 1,- Euro. Bei z.B. 10000 Einblendungen pro Woche ergibt sich so - immer aufgrund einer realistischen Klickrate - ein Verdienst von rund 30,- Euro pro Woche. Macht im Monat rund 120,- Euro. Zu erwähnen ist, dass 10000 Einblendungen (Pageviews) pro Woche sicherlich nicht sonderlich viel ist, ich würde es als durchschnittliches Seitenaufkommen einer mittleren Seite betrachten. Und; bei wirklich optimaler Abstimmung kann man bei 10000 Einblendungen pro Woche (= 40000 Einblendungen pro Monat) durchaus auch mit 150,- bis 200,- Euro pro Monat an Einkommen rechnen. Das sind dann schon mal gut 2000,- Euro im Jahr. Das ist doch schon mal ein nettes Nebeneinkommen, was im Prinzip "ohne Investition" eingefahren wird. Lediglich Zeitaufwand ist nötig, eine Menge Geduld, eine schöne Seite mit guten Themen....eben eine Seite, die auch gelesen wird. Ganz pauschal kann man auch als Daumenwert sagen, dass 100 Besucher täglich ca. 100,- Euro pro Monat an Werbeeinnahme erwirtschaften, wobei dieser Wert je nach Klickrate auch niedrieger, aber duchaus auch höher sein kann.

Was sollte man auf keinen Fall tun?

Nun, die Verlockung liegt nahe; man klicke auf seine eigenen Anzeigen. Davor warne ich. Die Serviceprovider, die Sie mit Werbung versorgen (z.B. www.affili.net, oder www.google.de (AdSense Programm) merken das, und dann fliegen Sie raus aus dem Programm. Sobald die Klickrate in ungewöhnlich hohe Bereiche kommt, oder immer die gleichen IP Bereiche klicken, gibts Ärger. Ich habe in manchen Foren schon "Jammerartikel" gelesen, in denen geklagt wurde, Google & Co hätte den Webmaster rausgeworfen, mit der Begründung, er würde auf seine eigenen Werbeanzeigen (die eingeblendeten Werbeanzeigen) klicken, aber das würde gar nicht stimmen, so die Webmaster. Ich glaube das nicht. Kein Anbieter wird ohne Grund sowas behaupten...

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